Coaching ist nicht einfach ein neues Modewort. Coaching bezeichnet eine neue Form der Beratungsbeziehung, in der Coach und Klient Partner auf Augenhöhe sind. Es ist ein Überbegriff (wie z.B. auch Therapie) und lässt sich nach Schwerpunkten (Business und Karriere Coaching, Konflikte, Persönlichkeitsentwicklung, Life-Coaching usw.) und Methoden differenzieren.
Die moderne Psychologie ermöglicht es, emotionale Blockaden und Limitationen in der Wahrnehmung, von denen wir dachten, sie seien so gut wie unveränderbar, dauerhaft zu bearbeiten. Methoden dafür sind u.a. auch der modernen Hirnforschung zu verdanken. Dadurch werden andere Sichtweisen und Emotionen, aber auch Verhaltensänderungen und veränderte Leistungen und Erfolge möglich. Davon möchten natürlich auch Menschen profitieren, die keiner Therapie bedürfen, weil sie keine klinische Störung aufweisen.
Beim Coaching geht es darum, den Klienten in die Lage zu versetzen, sein Thema aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen. Veränderungsprozesse können nur vom Betroffenen selbst mit den eigenen Mitteln erfolgreich herbei geführt werden. Gleichzeitig befindet sich der Klient aber im eigenen, einengenden Wahrnehmungstunnel. Ein guter Coach kann die Aspekte, auf die es bei der Lösung des Anliegens ankommt, von außen besser erkennen. Er kann schnell und auf geeignete Weise die notwendigen Veränderungsimpulse anbieten und dem Klienten helfen, einen neuen Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden.